Out There

Out There 1.01

Planeten erforschen für Anspruchsvolle

Out There tritt das Erbe von Faster Than Light auf Android an. In dem Spiel fliegt man mit seinem Raumschiff durch unbekannte Galaxien und erforscht neue Planeten. Man befindet sich immer auf der Suche nach Ressourcen und trifft dabei auf außerirdische Lebewesen.
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Vorteile

  • exzellentes und kniffeliges Spielsystem
  • ästhetische Grafik
  • überraschende Situationen

Nachteile

  • benötigt eine Verbindung zu Google Play Games bei jedem Start
  • Mangel an Inhalten
  • geringe Abwechslung

Gut
7

Out There tritt das Erbe von Faster Than Light auf Android an. In dem Spiel fliegt man mit seinem Raumschiff durch unbekannte Galaxien und erforscht neue Planeten. Man befindet sich immer auf der Suche nach Ressourcen und trifft dabei auf außerirdische Lebewesen.

Unendlichen Weiten

In Out There erforscht man den Weltraum, um zu einem bestimmten Punkt zu kommen. Mit dem Raumschiff bewegt man sich zwischen Galaxien und Planeten auf der Suche nach Treibstoff, Sauerstoff und Materialien, mit denen man das Raumschiff ausbaut.

Das Spiel zählt zum Rogue-like-Genre. Es besitzt eine umfangreiche Welt und einen zufällig generierten, hohen Schwierigkeitsgrad. Gehen Treibstoff oder Sauerstoff aus, endet das Spiel. Man hat keine andere Wahl, als wieder von vorne zu beginnen. Das ist frustrierend, wird aber durch den Drang neue Welten zu erforschen kompensiert. Trotz der zufällig generierten Welten bietet das Spiel jedoch wenig Abwechslung. Zu viele Planeten ähneln sich. Die Auswahl an Abenteuern beschränkt sich zu sehr auf die Suche nach Rohstoffen. Im Vergleich zu Faster Than Light nimmt der Spielspaß schnell ab.

Um die geringe Abwechslung zu kompensieren, haben die Entwickler zusätzliche Elemente eingebaut. Die Reisen werden regelmäßig durch Beschreibungen, Dialoge oder unerwartete Begegnungen aufgepeppt. Diese Elemente durchbrechen die Monotonie. Der Spieler taucht dadurch tiefer in das Spiel ein. In interaktiven Dialogen wird die Intelligenz des Spielers gefordert. Dazu gehören zum Beispiel auch Dialoge in außerirdischer Sprache. Der Spieler erhält im Multiple-Choice-Verfahren verschiedene Antworten zur Auswahl.

Komplexe Spielwelt

Out There erklärt sich nicht von selbst. Trotz eines ausführlichen Tutorials fühlt man sich auf den ersten Reisen hilflos. Um schnell voranzukommen, sucht man sich Planeten, auf denen man nach Rohstoffen graben kann. Hilfreich ist auch der Ausbau des Raumschiffs, um von Planet zu Planet fliegen zu können. Out There benötigt einige Zeit, um alle Details zu erkennen. Das Spiel ist sehr komplex. Doch gerade im Herausfinden der Details liegt der Spielspaß.

Bei jedem Start fragt das Spiel nach einer Registrierung für Google Play Games. Man muss sich aber nicht registrieren. Daher nervt die immer wieder auftauchende Frage. Die Aufforderung kann man nicht im Einstellungsmenü abschalten.

Ästhetische Weltraum-Odysse

Die Designentwickler von Out There haben viel Wert auf Ästhetik gelegt. Auch wenn es dem Management-Interface des Raumschiffs deshalb ein wenig an Lesbarkeit mangelt, versprüht die Grafik doch eine einnehmende Atmosphäre. Die Ästhetik erinnert an den Filmklassiker 2001: Odyssee im Weltraum. Mit der Grafik sticht Out There aus dem Rogue-like-Genre heraus.

Fazit: anspruchsvolles Spiel für mobile Geräte

Ob Out There oder Pixel Dungeon: Mit diesen Rouge-like-Spielen kommen anspruchsvolle Qualitätsspiele auf Smartphones und Tablets. Out There reißt den Spieler mit und entführt ihn in eine komplexe Welt voller Überraschungen - für Sci-Fi-Fans ein Muss.

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